Krieg ist die schlimmste Handlung zu der eine Gesellschaft fähig ist. Es ist das größte Verbrechen und ein Generator für ständiges Leid. Es gibt nichts Gutes am Krieg und im Krieg gibt es ausschliesslich Opfer. Soviel ist wohl jedem klar.

Nichtsdestotrotz gehört Krieg zum Menschen genauso wie auch Liebe, Moral oder aber auch Kriminalität. Der Mensch muss stets nach einer besseren Welt streben, darf sich aber nicht in eine illusionäre Welt begeben, in der es kein Verbrechen und kein Leid gibt, das ist nämlich ganz einfach, schlichte Realitätsflucht.

Krieg ist und bleibt der verlängerte Arm der Diplomatie. Sowie Gefängnis der verlängerte Arm der Justiz ist. Es gibt Situationen in denen ein Krieg einfach unausweichlich ist. Sei er präventiv, sei er um schwächeren zu Hilfe zu eilen, sei es um Verbrechen zu bekämpfen. Diese Realtität sollte einem jedem gesunden, vernüftigem Menschen innewohnen. In Zeiten der Verschwörungstheorien und Ablehung des eigenen Staatsgebildes jedoch leider nicht selbstverständlich.

Aus diesem Keim entspringen Aktionen wie „Kein Krieg in meinem Namen“ bei dem sich Menschen mit selbstgemalten, gleichlautenden Schildern ablichten lassen um so „ein Zeichen zu setzen“. Bisher haben sich 600 Chemnitzer derart verewigt. Wohlstandsdeutsche. Menschen deren größte Not ist, ob der neue Job mehr oder minder abwirft wie der vorige. Menschen aus dem Herzen Europas, die Existenznot und Hunger nicht kennen, Menschen die sich aus blanker Langeweile, Verschwörungstheorien und kruden Lebensrealitäten unterwerfen. Menschen die die Augen verschließen vor Massenmord und den ekelhaften Gewaltexzessen des IS und allen anderen Kriegsschauplätzen dieser Welt.

Für meine Begriffe gibt es für Teilnehmer an dieser Aktion, die zumeist sogar ihre Kinder dafür instrumentalisierten, nur eine Heilung. Sie sollten ihr Kind und ihr Schild vor Ort, einem der geschändeten, verwaisten und verkrüppelten Boko Haram Opfer in Afrika zeigen und genau erklären „warum man es als Wohlstandsdeutscher nicht für nötig hält zu helfen“. Man könnte auch dem eingekerkerten Nordkoreanischen Volk vermitteln, warum es so wertlos ist, dass bisher noch keiner für nötig befunden hat es zu befreien, oder vielleicht geht man einfach in den nahen Osten und erklärt der Mutter eines 2jährigen Kindes, dem grade der Kopf live vor der Kamera zertreten wurde weil es ein „ungläubiges Kind ist“, warum wir uns die Freiheit nehmen weg zu schauen, obwohl wir die Möglichkeiten hätten zu helfen.

Der größte und traurigste Punkt an diesem Projekt ist aber die Teilnahme am sogenannten „Chemnitzer Friedenstag“. An diesem Tag wird der bombardierung von Chemnitz im zweiten Weltkrieg gedacht. Eigentlich ein Feiertag, denn auch in Chemnitz kann dieser Tag als Wendepunkt gelten, an dem der Nazihochburg Sachsen final das Genick gebrochen wurde. Ausgerechnet der Tag dem 70 Jahre vorher, sich ein Volk geopfert und ohne eigene Not geholfen hat den Naziterror zu beenden, an dem Tag laufen wir mit einem Schild „kein Krieg in meinem Namen“ durch die Stadt? Wenn der gemeine Amerikaner vor 70 Jahren auch so gedacht hätte… nicht auszudenken was für Flaggen wohl heut am Rathaus wehen würden…

 

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Mit Ausbruch der Finanzkrise kam die Idee des foodsharings aus den USA nach Europa geschwappt und gewann zunehmend an Bedeutung, zum Durchbruch kam es bisher noch nicht, zu Recht, denn die bestehenden Projekte sind kompliziert und langwierig, das sollte sich jetzt mit www.foodsharer.de ändern.

Hintergrund des foodsharens ist die Tatsache, dass ein Großteil der Natur- und Umweltzerstörung nicht etwa durch die Art und Weise der Herstellung der verbrauchten Produkte, sondern durch deren schiere Masse entsteht. Es ist schon toll wenn jemand „Jute statt Plastik“ nutzt, doch auch 10 Milliarden Jutebeutel schänden die Natur. Ebenso, wenn nicht noch mehr, wird die Welt durch unseren Hunger belastet. Egal ob Bio, oder Dosenfutter, wir kaufen zu viel und werfen zu viel genießbares Weg. Um die noch verwertbaren Lebensmittel der Bäckereien und Großmärkte kümmern sich größtenteils die Tafeln und andere gemeinnützige Organisationen, doch was ist mit den 400.000 Tonnen Lebensmitteln die der Privathaushalt in Deutschland jährlich entsorgt? Um die kann sich jetzt jeder selbst kümmern, via www.foodsharer.de

In wenigen Klicks ist ein Konto registriert, wichtig zu beachten, kein anderer User, egal ob Abnehmer oder Anbieter, kann eure Adress- oder Namensinformationen einsehen. Einziges sichtbares Feld ist „Abholinformation“. Überlegt euch da was Gutes. Bei mir zum Beispiel steht „Hoffmannstraße 30, rechts neben dem Eingang hänge ich den Beutel an die Eingangstür. Uhrzeit zwischen 9-21Uhr“. Habt ihr euer Profil entsprechend eingerichtet könnt ihr, gern auch über den Handybrowser, in unter 20 Sekunden ratzfatz Produkte einstellen.
Der Rest Kartoffeln, die Marmelade von Tante Erna die ihr nicht mögt, die Äpfel die sich nicht mehr lange halten, oder der heute abgelaufene Jogurt den ihr nicht mehr mögt, andere aber sicher gern.

Sobald ein Nutzer den Artikel genommen hat, braucht ihr das entsprechende Produkt nur noch hinterlegen und fertig.

Ähnlich unkompliziert ist die Nehmerseite. Einfach über www.foodsharer.de stöbern, das gewünschte Produkt in der Nachbarschaft auswählen, auf „nehm ich“ klicken und schon gehört euch das Produkt. Kein Gelaber, oder unnötige Kommunikation. Schaut in „deine Reservierungen“ um nun die Abholinformation des Anbieters ein zu sehen und macht euch auf die Socken.

Wozu das Ganze? Mit foodsharing könnt ihr direkt in eurer Nachbarschaft eine gerechtere Umverteilung fördern. Man kann der Armut vor Ort entgegen wirken. Es wird sehr viel Müll vermieden, kostbarste Ressourcen geschont, Konsum gedrosselt, ach die Liste ist lang…. Alles in allem ist es einfach gut, schnell und für alle vollständig kostenfrei.

Bisher ist foodsharer nur im Postleitzahlgebiet 09 freigeschaltet. Mit „Aktivisten“ aus Berlin, Dresden und München stehen wir im Gespräch. Wichtig ist, dass entsprechend neue Postleitzahlengebiete auch von Leuten vor Ort betreut und gefördert werden. Es muss mit der regionalen Presse gesprochen werden, Flyer verteilt und aufgehängt und vor allem mit gutem Beispiel voran gegangen werden. Interesse? Dann meldet euch bei mir via team@foodsharer.de

Alle anderen, vor allem die aus Chemnitz, macht mit! Schaut sofort in eure Küche, ich verspreche euch, jeder hat etwas zu Hause das er eigentlich gar nicht mehr Essen oder Trinken wird… teilt es jetzt!

Flyer zum downloaden

Seit dem Jahr 2000 bin ich ein sogenannter Mobilfunkexperte. Spezialisiert auf neueste und exotischste Mobiltelefone, hatte ich sie im Laufe der Zeit alle. Von Vertu über Ericsson, Nokia bis hin zu Samsung, Xiaomi oder HTC, zum aufzählen sind es letztlich viel zu viele. Wenn ein neues Modell rauskam, nutzte ich es auch, manchmal flogen die Geräte im Wochenrhythmus über meinen Tisch  oder waren schon kurz nach dem einrichten auch schon wieder uninteressant.

Doch irgendwann, zwischen google Nexus und Galaxy S3 ist etwas passiert, ich hatte nach bestimmt 1.000 Modellwechseln mein Traumgerät gefunden, ein Gerät mit dem ich seit dem Jahr 2011 durchweg arbeite. Ein heute praktisch unbekanntes Gerät, ein einzigartiges Gerät, ein Gerät für das ich mich immer rechtfertigen muss (“…aber du, in deiner Position…”) aber auch ein Gerät das mich derart glücklich sein und bleiben lässt das so mancher jährlich das Gerät wechselnde Freund mittlerweile neidisch auf mein Glück schielt.

Die technischen Daten des Gerätes lassen keine Wünsche offen. WLAN, UMTS, 2 Kameras, gute Akkulaufzeit, Android OS und Bluettooth wie es sich gehört. Hier ein paar technische Details die einige sicherlich zum schmunzeln bringen werden:

Betriebssystem
Irgendwann zur Auslieferung war einmal Gingerbread installiert, das ICS update kam schnell, doch viel schneller war ich bei CyanogenMod die mein Gerät bis zum heutig aktuellsten Kitkat 4.4.4. trugen.
Prozessor
EIn popeliger 1Ghz SingleCore. Dank root auf 1.3Ghz übertaktet und in der Lage meine teils 18stündigen Multitaskingorgien auf 30 Apps zu handhaben. Im Direktvergleich mit einem Galaxy S5 gibt es praktisch keine Geschwindigkeitseinbußen im Alltag. Das einzige worrauf ich verzichten muss, sind die enorm Lastintensiven 2GB großen Spiele, aber wer hat dafür schon Zeit.

Kamera
die Hauptkamera hat für heutige Verhältnisse popelige 5MP, aber hey, die auf twitter/facebook/instagram hochgeladenen und meist ja eh heruntergerechneten Bilder sind von denen heutiger Flagships nur mit der Erbsenzählerlupe zu unterscheiden. Die Kamera ist und bleibt meine gute Alltagscam, für die ganz  großen Momente des Lebens habe ich eh einen richtigen Fotoapparat.

Speicher
Wirklich nutzbar, katastrophale 480MB und damit auch der einzige Schwachpunkt des Gerätes. Dank root und ext2sd und diversen Scripten aber auch ein Problem der Vergangenheit. Ich arbeite derzeit mit einer 32GB SD die hälftig als ext4 Partition ausgewiesen wird- Speicherplatz bis zum abwinken.

Mir ist schon klar das ich bis hierhin viele verwunderte Leser zurücklasse. Leser die mit unzähligen Megapixeln, FullHD 5” Displays und Oktocore Prozessoren protzen und meinen, das all dies nötig ist um die Facebook App zu öffnen. Doch real hat mein Gerät im direktvergleich bisher erst 2x verloren und das war gegen zwei 16 jährige Jungs mit irgendwelchen gigantischen, Gigabyte großen Spielen auf ihren Androiden. Klar, da kommt mein Baby nicht mit. Was aber macht mein Gerät jetzt so großartig, so einmalig, so um vieles besser, als das es niemandem gelingen wird mich auch mit einem Galaxy S6 zu locken?

Ganz einfach, mein Handy ist eines der letzten ehrlichen Handys. Es is 9.2cm lang und 5.3cm breit, das Display misst 3” und verschwindet in meiner Hand. Es fällt aufgrund der Größe nicht aus der Hand und man jongliert es ähnlich wie ein Ericsson T68i. Es ist immer griffbereit, trägt in keiner Tasche auf, verschwindet in der Hemdbrusttasche unauffällig und ist somit ein unauffälliger Begleiter. Außerdem verfügt es über eine Slidertastatur (Daumentastatur a la Blackberry) die es mir ermöglicht ohne an zu halten, notfalls während des Laufens, “blind” alle Nachrichten zu verfassen. Die Tasten sind stark erhoben, haben einen Klasse Druckpunkt, darauf schreibe ich so sicher wie auf meiner PC Tastatur. Das Killerfeature ist und bleibt aber die Größe und genau die lässt mich schmunzeln wenn ich andere mit ihren Note3, oder Galaxy Mega in der Hand, durch die Stadt balancieren sehe…

So hat in meinem Freundeskreis niemand mehr ein Handy, ich bin der letzte seiner Art. Alle anderen haben die praktischen Smartphones und Handies vergangener Tage gegen Kraftprotze getauscht die die Leistungmarken der Heim- PCs toppen; keine Handys mehr sondern mobile Rechner mit Telefonschnittstelle.

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In endlosen Diskussionen wird mir immer wieder versucht “Vernunft” bei zu bringen. Weshalb das Display- besser als Full HD- nötig ist um kurz ein youtubevideo im Zug zu schauen, oder warum ein Octocore wichtig ist, wenn man whatsapp öffnen möchte, oder warum instagram ohne min. 5” Display kein Spaß mehr macht. Fakt ist, die Industrie hat keine Einfälle mehr und gießt das Erfolgrezept iphone und Galaxy S3 seit 3 Jahren immer wieder auf. Gleiche Form, gleiches Design, immer stärker. Ein Gerät unter 5” nennt sich “Einsteigergerät”. Den Kunden und seine wirklichen Bedürfnisse hat man dabei schon lange aus den Augen verloren, aber der Kunde macht das einfach mit.

An manchen Tagen wünsche ich mir in meinem Gerät eine der Anwendungslosen Features wie NFC, Smartview & Co und dann träume ich davon, das es bald wieder einen Hersteller geben wird, der als Nachfolger seines Flagships nicht das alte Flagship vorstellt.

Bis dahin ist mein bestes Smartphone der Welt das SonyEricsson Xperia mini Pro, Sk17i.

 

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Für interessierte gibt es neuwertige Exemplare ab 80EUR in der Bucht. Speicherkarten bis 32GB kosten nicht viel, die Scripte für RAM2sd und ext2sd sind kostenlos, ebenso wie CM11 Kitkat für das nach wie vor von xda-developers stark supportete Gerät.

In der Konfiguration werden bei mir folgende Apps ca. 15h am Tag in einer wilden Multitaskingorgie problemlos und superschnell genutzt, seit kurzem auch eine Gear fit gekoppelt…
facebook, youtube, chrome, google+, exchange eMail, whatsapp, hangouts, sms, camscanner, ntv, ebay, maps, paypal, payback, lieferungen, rwe smarthome, norisbank, edeka,entertain remote, google drive, google docs, gmail, ustream, twitter, instagram, runtastic pro, google notizen, tumblr und viele andere Apps und widgets…

 

Seit Beginn des Gaza Krieges stößt mir die unterschwellig suggestive Art der deutschen Berichterstattung auf, welche in bekannter Manier versucht die „besondere Schuld“ Israels (wahrscheinlich ausgleichend für die vielzitierte „besondere Verantwortung Deutschlands“ hervorzuheben. Zum besseren Verständnis, vielleicht auch ein wenig zur Aufklärung,hier die geläufigsten Sprachbeispiele:

…das von Israelis besetzte Gaza
…gibt es so garnicht. Seit 2005 (also nun schon vor 9Jahren) ist Gaza unter eigener Verwaltung. Frei von Israelis, israelischen Einflüssen oder Soldaten

…bombardierung Gazaˋs…
suggeriert fürchterliche Feuerstürme wie wir deutsche sie aus Dresden oder Berlin `45 kennen. So etwas gibt es natürlich in Gaza nicht. Stattdessen handelt es sich um einzelnste, äußerst präzise Raketenangriffe, alternativ der Abwurf selbstlenkender, einzelner Bomben.

…die Bezeichnung Gaza als Ghetto, oder Flüchtlingslager
Gaza ist eine ziemlich normale orientalische Stadt. Man sieht Markenklamotten von Nike und Adidas, Mercedes Benz C Klasse wie BMW X5. Die Menschen arbeiten und leben dort seit Jahrzehnten.Mit Flüchtlings oder Lagerleben hat Gaza soviel gemein wie das Leben in Istanbul.

…die Bezeichnung Gaza`s als Freiluftgefängnis…
Auch die deutsche Journalie sollte dem erklärten Feind Israel schon zugestehen die Grenzen zum Kriegsgegner schließen und kontrollieren zu dürfen, so wie es im Kriegs- oder Krisenfalle international üblich ist. Wenn es eine Pflicht zur Grenzöffnung gleich welcher Natur gäbe, sollte diese Pflicht den muslimischen Brüdern in Ägypten auferlegt werden. Wenn selbst diese sich weigern, darf sich der neutrale Beobachter sein eigenes Bild über die herrschenden Verhältnisse machen.

…der Tod der vielen palästinensischer Kinder
dürfte vielen Beobachtern auffallen. Bei fast jedem israelischen Gegenangriff mit 10 toten scheinen davon 15 Kleinstkinder gewesen zu sein. Dieses statistische Zerrbild ist vielen Bedingungen geschuldet.
1. gibt es in Gaza und den Palästinensergebieten für unsere Verhältnisse sehr viele Kinder und Jugendliche
2. wird in palästinensischen Kindergärten und Schulen der Hass auf die westliche Welt gelehrt, so das sehr häufig Kinder und jugendliche an den Angriffen auf Israel nicht nur beteiligt sind, sondern dementsprechend auch Opfer der Vergeltung werden
3. ist es muslimische Propagandapflicht tote Kinder in die Kamera zu halten. Bei Bildern die im Internet kursieren, kann man dann auch ziemlich schnell recherchieren, da es gar keine Opfer des Gazakrieges sind, sondern das es sich um Opfer anderer Konflikte wie in Syrien, Libyen oder selbst von Erdbeben vergangener Tage handelt.

und last but not least
…zivile Opfer… wohin man schaut
dabei führt Israel den wohl humanitärsten Kampfeinsatz der Menschheitsgeschichte um den Terror muslimischer Aggressoren Einhalt zu gebieten.

1. Wird Israel bereits seit Jahren von Iron Dome geschützt. Eine Last seelischer, finanzieller und moralischer Natur der typische Europäer keine Woche leben würde ohne einen Einmarsch zu befehligen

2. wird die Hamas und der palästinensische Terror von seinen muslimischen Brüdern sehr verachtet, das ist der Grund weshalb die ehemaligen Feinde Israels hier gemeinsame Nenner haben. Während nun die “muslimischen Brüder” jede Hilfe verwehren und die Grenzen zu Gaza dicht machen, ist es der Kriegsgegner, Israel selbst, der in seinen Krankenhäusern alle Palästinenser kostenfrei behandelt. Ebenso Strom, Nahrungsmittel und Baustoffe werden jeher von Israel geliefert

3. warnt Israel- und das ist in der Form einmalig- die betroffenen Hamas Terroristen vor Angriff via Flugblatt und dann durch einen Telefonanruf. Kurze Zeit später wird ein ungefährliches Dummygeschoss auf das Haus abgefeuert um es dann 3 Minuten später gezielt mit einer Rakete zu Fall zu bringen. Wer dann immer noch im Haus war, ist sicherlich kein Opfer, sondern ein militanter Extremist der in seinem Leben vom töten nur durch diese Rakete hätte gestoppt werden können.

Alles in allem ist und bleibt der Krieg gegen die Terrororganisation Hamas fürchterlich, wie jeder gewaltsame Akt eben so ist. Doch die typisch schräge deutsche Haltung, sich mit muslimischen Gotteskriegern zu solidarisieren ist auch in diesem Falle Fehl am Platze, wenn auch sie sich zur Zeit nur in wenigen Wortstellungen finden lässt.

Wehret den Anfängen und findet zu einem zumindest doch neutralem Sprachgebrauch zurück!

Russisches Gericht lässt Aktivisten auf Kaution frei

…das liegt daran, dass Russland so ein böses, brutales Unrechts System ist. Zu erkennen ist es auch daran, dass man seit Monaten nichts mehr von den Aktivisten hören konnte. Presse war nirgends zugelassen, keine Fotos, keine Aussagen, keinen Kontakt zur Außenwelt, keine staatsanwaltschaftlichen Aussagen, kein Verfahren. Furchtbar dieses Land, ein Hoch auf diese Märtyrer.
PS: jede andere Ölbohrinsel der Welt, kann auch ohne Ankündigung von jedermann der Welt besucht werden. Egal ob Linksterrorist, Bürger, Konkurrent, oder Al Kaida, alle sind gern gesehen und dürfen mit eigenem Schlauboot anreisen.

Die Besatzungen der in Privat- oder Staatsbesitz befindlichen, hoch-sicherheitsrelevanten Plattformen sind angewiesen, alle Arten von Besucher mit einem Strauß Rosen und einem Kännchen Kaffee willkommen zu heißen.

Es wird darüber nachgedacht, selbiges Verfahren zukünftig auch für militärische Sperrbereiche, Waffen- und Munitionsdepots, Atomkraftwerke und alle Anlagen in Privatbesitz einzuführen, bei denen linksgerichtete Aktivisten das Gefühl haben, das es böse sein könnte.

Die Datenschutz und Sicherheitsdebatten unserer Zeit könnten damit auch gleich ad acta gelegt werden, denn jeder spaziert einfach zukünftig überall rein und tut was er will- damit würde ich am liebsten in der Greenpeacezentrale anfangen. Einfach mal schön ein paar Stunden auf dem Luxussofa des Geschäftsführers abmatten um dann noch eine Runde in seinem 200.000€ Dienstwagen zu drehen.

Mich würde ja mal interessieren ob die Schlauboote die die Aktivisten von Greenpeace zur Öhlbohrinsel brachten, wenigstens auch strombetrieben waren…

Auch wenn dieses Video schon dutzend Male geteilt wurde, trotz dass es die Werbung, ausgerechnet für eine Bank ist, löst es bei mir doch immer wieder Gänsehaut aus…

…und im Prinzip ist die einzig korrekte Botschaft auch nur- WIR sind 750 Millionen!
….wann erkennen wir das alle?

Seit Jahren kritisiere ich die falsche, heuchlerische Friedensbewegung der westlichen Welt. Free Tibet, Free Russia, Free Palestine, obwohl kaum einer die betroffenen Gebiete auf der Karte zeigen kann. Es kostet halt nix, ist einfach und ohne Risiko. „Free Palestine“ oder „free Tibet“ sind heute Slogans wie „keine Gewalt“ oder „gegen die Unterdrückung andersdenkender“. Sie sind immer irgendwie korrekt, dabei völlig unkonkret. Man kann nicht anecken und wirkt doch irgendwie, als würde man für etwas einstehen…
Entlarvt werden solche Betrüger an Menschenrecht und Freiheit immer bei Betrachtung der aktuellen politischen Realitäten…

Sie wollen sich ernsthaft für das Recht der schwachen und armen einsetzen?
Sind bereit dafür schmerzhafte Entscheidungen zu treffen?
Wollen aufrichtig helfen?
Wie wäre es denn dann mal mit dem Slogan „Free Korea!“

Denn in Nordkorea vegetiert bereits seit Jahrzehnten ein Millionenvolk an und unter der Hungergrenze. Indoktriniert, manipuliert, scheinbar ohne jegliche Opposition, gefangen gehalten in einem physischen und psychischen Gefängnis.
wie unfassbar grausam und menschenunwürdig es sein muss, im Jahr 2013 in einem Land wie Nordkorea zu leben, ist für die meisten von uns nicht nachvollziehbar. Gefangen auf einem kleinen Fleckchen Erde, immobil, hungernd, ohne jegliche Kommunikation, mit dem Weltbild, die ganze Welt wäre der Feind. Nicht merken könnend, das nur wenige hundert Kilometer entfernt Freiheit, Wohlstand und Selbstbestimmung Hand in Hand mit einer völligen Gleichgültigkeit gegenüber Korea Nord einher gehen.
Was ist also? Unterlassene Hilfeleistung, Beihilfe zum Mord & Totschlag, so wie es unsere westliche Friedensbewegung seit Jahrzehnten hält? Oder ernsthafte, massive Intervention. Beginnend mit massiven Flugblattaktionen und all den kleinen Tricks, die wir aus Zeiten des kalten Krieges noch kannten, in kauf nehmend das ein Krieg droht, der jedoch auch wiederrum eine rasche, positive Veränderung bringen wird.

Jaja, ich weiß, ich habe Krieg gesagt. Ich bin böse und gemein. Wir lassen lieber alles wie gehabt, lassen die da unten verrecken und kümmern uns um Tibet…

Im Internet gefunden, für sehr gut empfunden und mit Genehmigung kopiert 🙂

Neulich an der Supermarktkasse machte mir die junge Kassiererin den Vorschlag, doch bitte eigene Taschen mitzubringen, anstatt neue Plastiktüten zu kaufen. Ich erwiderte entschuldigend „Wir hatten das mit dem ‚Umweltschutz‘ früher nicht so.“. Sie entgegnete mir „Sehen Sie, das ist heute genau das Problem: Ihre Generation hat zu wenig zum Schutze der Umwelt und künftiger Generationen getan!“ Sie hatte völlig recht damit. „Umweltschutz“ gab es damals zu „unserer“ Zeit nicht. Aber was hatten wir dann?Nach einigem Sinnen und schwelgen in Erinnerungen an das, was „unsere“ Zeit so bot, habe ich hier die Dinge, an die ich mich erinnern kann: Damals brachten wir leere Milchflaschen, Bierflaschen, Colaflaschen und Selterflaschen als Pfandflaschen zurück. Das Geschäft brachte die Flaschen zum Hersteller. Der hat sie gereinigt und sie desinfiziert, damit sie mehrmals benutzt werden konnten. Die Flaschen wurden als richtig recyclet. Aber „Umweltschutz“ gab es damals nicht. Wir sind Treppen gelaufen, weil es nicht für jede einzelne Etage in jedem Bürogebäude und Kaufhaus einen Aufzug oder Rolltreppen gab. Wir sind zum Supermarkt gelaufen, anstatt uns in eine Maschine mit 300 PS zu setzen, um zwei Minuten Fußweg zu sparen. Aber die Verkäuferin hatte recht: „Umweltschutz“ gab es zu unserer Zeit nicht. Anstatt die Wegwerfvariante zu kaufen, haben wir damals die Windeln gewaschen. Wir haben Wäsche auf der Leine im Hof getrocknet, anstatt dafür eine energiefressende Apparatur zu benutzen, die 230 Volt frisst – Windkraft und Solarenergie haben das für uns erledigt. Kinder bekamen die Kleidung der älteren Geschwister, und nicht bei jeder Gelegenheit brandneue Klamotten. Aber sie hatte trotzdem recht: „Umweltschutz“ gab es damals einfach nicht. Früher, zu „unserer Zeit“, gab es einen Fernseher oder ein Radio im Haus. Und nicht jeweils beides in jedem Zimmer einschließlich der Toilette. Der Fernseher hatte das handliche Bild einer Serviette und nicht die Größe von Manhattan. In der Küche haben wir mit der Hand gerührt und gemischt, weil es dafür einfach keine elektrischen Geräte hatte. Zum Einpacken von zerbrechlichen Geschenken haben wir alte Zeitungen zerknüllt und in das Paket getan, und nicht diese Styro-Chips oder Blasenfolie. Zu „unserer Zeit“ haben wir fürs Rasenmähen der 20 Quadratmeter hinter dem Haus keinen 10PS Motormäher angeworfen sondern einen menschbetriebenen Handmäher benutzt. Das war dann auch gleichzeit Sport, für den wir heute in ein Fitnesscenter laufen, wo wir auf elektrisch betriebenen Laufbändern joggen. Und doch hatte die Kassiererin recht: „Umweltschutz“ hatten wir zu „unserer Zeit“ nicht. Waren wir durstig, dann tranken wir Wasser aus dem Wasserhahn. Wir haben nicht für jeden Schluck einen neuen Plastikbecher benutzt und das Wasser in Plastikflaschen aus dem Supermarkt geholt. Wir haben Füllfederhalter nachgefüllt und nicht gleich den ganzen Stift weggeworfen. Auch unsere Rasiermesserklingen haben wir getauscht, obwohl es doch viel einfacher ist, gleich den ganzen Rasierer wegzuwerfen, bloß weil die Klinge stumpf geworden ist. Aber „Umweltschutz“ hatten wir nicht. Damals nahmen Leute den Bus und Kinder fuhren mit dem Fahrrad zur Schule (oder sie gingen zu Fuß) anstatt ihre Mütter in einen 24-Stunden Taxi-Service zu verwandeln. Wir hatten in jedem Raum eine Steckdose. EINE. Und nicht gleich eine ganze Batterie davon, um elektrischen Schnickschnack im Dutzend zu betreiben. Und wir brauchten auch kein computerisiertes Spielzeug, was seine Signale 20.000km ins All sendet, nur um herauszufinden, wo der nächste Pizzaladen ist. Aber ist es nicht traurig, dass die junge Generation herumlamentiert, wie verschwenderisch wir mit unseren Ressourcen umgegangen sind, weil wir damals keinen „Umweltschutz“ hatten?

In den letzten 4 Jahren hat es begonnen, in allen gesellschaftsschichten, aller Nationen zu brodeln. Von Katar bis Russland und von Chile bis Japan, es rumort, demonstriert und steikt was nur geht.
In den letzten Monaten stechen mir gesondert die Demos der Frauenrechtler(innen) hervor, die besonders in den östlichen Ländern aktiv zu sein scheinen. Ich hab mich nicht wirklich tiefgreifend mit deren Forderungen oder Probleme beschäftigt, nur fallen mir die Bilder in den Medien angenehm auf. Junge, knackige, halbnackte Nymphen mit Sprüchen wie „Fuck“ auf den Brüsten.
Klar, ein Ziel haben sie erreicht. Sie erhalten Aufmerksamkeit, wie man an meinem Beispiel merkt, aber welcher Art? Wollen sie sich als Sexobjekt anbieten? Ist das Ziel ihre Körper für die Durchsetzung ihrer Ziele zu verkaufen? Sind sie sexuell unbefriedigt und bieten sich so der Masse an? Keine Ahnung, nur eines weiß ich, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, muss man heute keine düstere Seite mehr aufsuchen, es reicht „Emanzipation“ in die Suchmaschine ein zu tippen. Früher gab es da nur ein Bild von Alice Schwarzer, heute tausende nackte, Nymphen…

Ist das einzige weibliche Mittel, Aufmerksamkeit zu erregen tatsächlich nur der nackte Körper?

Beethoven, Brahms, Tschaikowsky, Namen mit denen heut jeder um sich wirft, um den Beweis seiner hohen Bildung zu demonstrieren. Sobald ein wenig Tiefgang gefragt wird, man erfahren will was neben dem Nussknacker, von „Tschaikowsky“, oder was neben „der neunten“ von Beethoven kommt, ist häufig schon Feierabend. Peinlicher wird es, wenn man gar nicht gleich 200 Jahre zurück geht und einfach wissen möchte, wer die deutsche Hymne komponiert hat. Schweigen…
Bei all diesem Möchtegern Geschwätz gehen die wahren Meister der Musik jedoch fast immer verloren. Ja, es gibt schon lang Komponisten, die die alten Meister überflügelt haben. Leider denkt jetzt an Michael Jackson, Bono und Herbert Grönemeyer, doch ohne die Lebensleistung irgendwelcher Berufsmusiker schmälern zu wollen, ein Fliessbandmusikant wie Axel Rose kann es nicht aufnehmen mit einem Johann Sebastian Bach.

Thomas Newmann, David Newmann, Craig Armstrong, Malcom Arnold, Georges Auric, Bruno Coulais, Gabriel Yared, Howard Shore, Trevor Rabin, sind die Namen derer welche es schafften, von den Altmeistern nicht nur zu lernen, sondern sie um Längen ab zu hängen.
Kennen sie nicht? Nie gehört? Bezweifle ich. Sie kennen sie nur zu gut, sie hören sie sogar sehr oft, sie summen hier und da deren Kompositionen, sie kennen nur nicht die Namen der Komponisten. Es sind die Komponisten großer Filmmusiken. Rendevouz mit Joe Black, Herr der Ringe, James Bond, Filme die wir kennen, gesehen haben, unter deren musischen Themen wir mitfieberten und erst richtig in Stimmung kamen. All diese Filmmusiken bestehen viel mehr aus nur dem Soundtrack, den wir uns bestenfalls auf CD kaufen, nein, es sind vollständige Kompositionen, Meisterwerke, Sinfonien.

Diese Komponisten prägen und begleiten uns heute um ein vielfaches mehr, denn ein Brahms, der uns heut höchstens noch in einem Werbespot, oder einem Schlaumeier- Gespräch begegnet. Die wahren Meister, sind heute unbekannt…